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Mittwoch, 21.05.2008

Bärbel zieht um

Samstag, 17.05.2008

Gespräche mit Bärbel

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Der Fotograf sitzt mit untergeschlagenen Beinen auf dem Fußboden vor Bärbel. Die beiden schauen sich nachdenklich an. Stille macht sich breit. Das Schweigen kippt aus der Behaglichkiet. Es wird greifbar. Sie räuspern sich "Fotograf...." "Bärbel...." "....so geht das nicht weiter!" sagen beide gleichzeitig. Verblüfft lächeln sie sich an.

"Was? Was meinst du Bärbel?" "Das gleiche wie du, mein oller Fotograf" "Ach und was genau wäre das?"

"Bevor wir weiter reden, lass mich eine Geschichte erzählen, Fotograf. Du weißt doch ich liebe Krimis und letztens habe ich ein Buch gelesen, da spielten ein Mann und ein Hund mit. Später kam noch eine Frau dazu. Es war ziemliche Action in dem Buch und der Mann hat eine Menge erlebt. Er hatte Anst vor seinen Dämonen und suchte seinen Weg. Oft hat er sich selbst belogen, weil es dann einfacher war für ihn. Aber er hatte einen Grundsatz und daran hatte er sich gehalten. Niemals unter keine Umständen durfte der Hund belogen werden. Egal wie schlimm es wurde und es wurde schlimm. Im Beisein des Hundes hat er nie auch sich selbst nicht belogen. Jetzt wo unser Hund tot ist, möchte ich für dich wie dieser Hund in dem Buch sein. Versteh mich recht, ich werde nichts tun, was Hunde sonst tun. Ich werde nicht bellen, mit dem Schwänzchen wackeln und an Laternenpfähle pinkeln. Ich will, dass du niemals mehr lügst, wenn ich dabei bin und ich will immer dabei sein."





"Oh, Mönsch Bärbel, das ist ziemlich starker Tobak. Es gibt Situationen, da tut eine Lüge lange nicht so weh wie die Wahrheit." Nachdenklich blickt der Fotograf sie an. "Ich weiß. Aber nie, wenn ich dabei bin, Bitte nie wieder", beharrt sie. "Ok. Bärbel. Wahrscheinlich hast du sogar Recht. Ich werde es versuchen, immer wenn du dabei bist." "Fotograf, versuchen reicht mir nicht. Versprich es! Und wenn ich das Gefühl habe, dass du es nicht tust, werde ich mit meinen Ohren wackeln und vorwurfsvoll sagen `Mein lieber Herr Fotograf.....` Dieses Foto von mir stecke es bitte in deine Brieftasche. Dann bin ich immer dabei." "Ist das wirklich so eine gute Idee, Bärbel? Ich weiß nicht...." "OK. Fotograf, wenn du es nicht tust, werde ich gehen. Ich habe keine Lust länger zuzuschauen, wie du dich zu Grunde richtest." "Dann bleibt mir doch gar nichts anderes übrig, oder?" "Nein!", sagt sie und grinst ihn an. Oh wie der Fotograf dieses Grinsen haßt. Plötzlich fällt ihm etwas ein. Er grinst zurück und fragt, " Wie ist das eigentlich mit Schweigen, Bärbel? Schweigen ist doch keine Lüge, oder?" Sie schaut ihn lange an "Das ist kein Spiel Fotograf. Ich weiß, Schweigen hat eine lange Tradition bei dir. Einigen wir uns darauf, dass Verschweigen eine Lüge ist. Ich verspreche dir, ich werde sein wie das Leben und dir nur die Fragen stellen, die du auch beantworten kannst."


Montag, 12.05.2008

Der Geschichte 6. Teil



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Bärbel hat es sich in ihrem Lieblingssessel bequem gemacht, die wollsockenumhüllten Füße weit von sich gestreckt, ihr Tagebuch auf den Knien und grinst mich schelmisch an. "Na bester Fotograf soll ich mal wieder ein wenig vorlesen aus meinem dicken Buch?" "Mach was du willst, Bärbel" "Darauf kannst du dich verlassen, du Knipser, du...."

aus dem Tagebuch

Dr Kauz schreckte hoch. "Wie, was, wo bin ich?" Mit irrem Blick schaut er um sich. Langsam scheint ihm aufzugehen, dass er in seiner eigenen Praxis sitzt. Vor ihm liegt Bärbel und schaut ihn erwartungsvoll an.

"Sie waren eingeschlafen" bemerkt sie leise. "Pah - eingeschlafen? Ich und eingeschlafen? Ich habe mich meditativ in ihr Problem versenkt. Ich bin ein Tiefenpsychologe (das können sie doch wohl zur Genüge an den Urkunden an der Wand und auf meiner Karte lesen)" Dr Kauz wirkt leicht verstimmt. "Als Tiefenpsychologe muss ich tauchen manchmal sehr tief tauchen und das habe ich getan!" "Aber, aber sie haben geschnarcht....." wagt Bärbel noch einmal einzuwerfen. "Ich habe nicht geschnarcht!" Dr Kauz bekommt wieder diesen Blick, der aussieht, als habe er ihn einem Patienten weggenommen





"Frollein Bärbel zum letztenmal. Ich bin eine hoch angesehene internationale Autorität. Und wenn ich etwas tue, tue ich das richtig. In ihrer Seele (wie in fast allen...) wimmelt es von Monstern, schrecklichen und gemeinen Monstern nur darauf aus, zu erschrecken und in den Wahnsinn zu treiben. Und wenn ich wie gerade eben in ihre Seele eintauche, werde ich mich doch wohl schützen dürfen!" Dr Kauz holt tief Luft und piekt mit der Flügelspitze ein Loch in die Luft direkt vor Bärbels Nase. "Das was sie, Frollein Bärbel, als Schnarchen bezeichen, sind eigens von mir entwickelte Beschwörungen. Sie vertreiben die bösen Geister und Monster in ihrer Seele, wenn ich mich dort umschaue. Zugegeben sie scheinen viel weniger zu haben als gemeinhin die Patienten, die hier vor mir sitzen. Sehr eigentümlich. Ein paar Schatten an der Wand habe ich entdeckt. Mehr aber nicht. Darüber muss ich nachdenken. Ihr Problem scheint viel tiefer als in ihrer Seele zu liegen. "


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Sonntag, 11.05.2008

neues vom blumentopfmännchen



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he, he Bärbel, ich glaube wir müssen mal miteinander reden. warum erzählst du deine geschichte nicht weiter? so geht das aber nicht. wir wollen wissen, wie das war, mit den socken und den abenteuern und so.......

was heißt "du lenkst dich ab"? wovon lenkst du dich ab? kummer hast du? dann heul mal richtig und nimm dich nicht so ernst. genau in diesem augenblick haben hunderte wahrscheinlich vielhunderte menschen kummer und etliche teddybären auch. bestimmt! ist das ein grund eine angefangenen geschichte einfach so unvollendet zu lassen? du hast keine lust zu erzählen? aber das hier ist ein blogg (unser blogg genau genommen) und wenn die prinzessin dich mal besucht und hier steht nix neues, was dann....? die kommt uns nie wieder besuchen!? ja, klar hat sie eigenen besuch, aber wennn der weg ist (und er wird weg sein, weil er arbeiten muss und hinter den sieben bergen wohnt) dann kommt sie dich besuchen..... und sie ist doch mehr für dich als eine schwester. sie ist quasi dein schatten. oder, nein nicht dein schatten, dann wäre sie ja hier. wie schlau madamchen heut wieder ist..... schau, schau... gut, sie ist also nicht dein schatten, aber irgendetwas ist sie, was ganz viel mit dir zu tun hat.

du hast heute unter ihrem fenster gesessen und gepfiffen und licht war aber nicht für dich? das verstehe ich nicht. erklärs mir. willst du nicht! nö, meine liebe, fang bitte nicht wieder an mit, lieber fotograf, was ist eigentlich die liebe....? sind wir hier bei speibl und hourvinek? du bist doch kein holzkopf. ja, klar ist liebe das einzige, was mehr wird, wenn man es teilt. und bestimmt vergisst sie dich nicht. bei mir ist es doch auch schön. ja, ich weiß, das ist was anderes.

komm, ich erzähl dir noch vom blumentopfmännchen. du weißt doch, das ist das kleine männchen, das auf dem affenbrotbaum im zimmer meines lütten wohnt und mich gelegnetlich fürchterlich erschreckt. heute habe ich einen kleinen jungen kennengelernt. zwergi. der hat mir doch tatsächlich in die augen geschaut und behauptet, das würde es nicht geben, das blumentopfmännchen..... na da war er aber an der falschen adresse bei mir. na klar gibt es das, hab ich ihm gesagt. wohnt natürlich normalerweise nur in phantasien. das ist das land, das direkt hinter dem großen stirnlappen liegt in der linken hirnhälfte. auch bei kleinen süßen teddydamen wie dir und garnatiert und unbedingt bei zwergi. ganz überzeugen konnte ich ihn wohl nicht. hat gesagt, wenn ich nur ein halb so guter fotograf wäre, wie ich behaupte, dann sollte ich ihn mal fotografieren.... naja, bin natürlich nicht mal viertel so gut, wie ich immer sage, aber das blumentopfmännchen zeigt sich ja sowieso nur dem, dem es sich zeigen will und mann muss natürlich an ihn glauben, sonst wird das nix..... da staunst du, oder. so können sich die erwachesenen das hindrehen. außerdem habe ich es doch genau beschrieben. klein ist es und schaukelt auf dem obersten blatt des affenbrotbaumes. letzens hat es dazu gesungen. nackte füßchen, eine blaurotkarierte hose, nackter oberkörper, eine freches oranges halstuch um den hals (wo auch sonst? ) und einen tirolerhut mit feder auf dem kopf. genau so sieht es aus! wenn zwergi jetzt ein blatt papier nimmt und es malt, wie ich es beschrieben habe, wer will dann noch behaupten es gäbe kein blumentopfmännchen.... ich werd ihn fragen, ob er dir die zeichnung schickt. bestimmt macht zwergi das.

siehst du Bärbel und wenn du jetzt schön schläfst, darfst du morgen vielleicht mit und den zwergi kennenlernen. aber jetzt, schnell ins bett und träum von der prinzessin. träume sind doch auch wirklich, wenn du in ihnen spazierengehst und dann träum dir den besuch weg und schon ist sie nur ganz allein für dich da. wo ich bin? ich bin zu groß für deinen traum und hast du schon mal traumfotos gesehen? fotografen gehören nicht dahin! mach die äuglein zu und keine angst ich bin da und werde immer da sein.





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Montag, 05.05.2008

ein männlein steht im blumentopf

heute früh habe ich beim fensterschließen das blumentopfmännchen entdeckt. es sass auf dem allerobersten blatt des affenbrotbaumes, den Bärbel von einem freund geschenkt bekommen hat und grinste mich an

"wer bist du denn?" fragten wir beide gleichzeitig und mussten lachen."ich bin das blumentopfmänchen" sagte es "und ich wohne hier auf dem baum" "warum habe ich dich dann noch nie gesehen, wenn du hier wohnst? ich schließe doch jeden tag das fenster. " "naja, mich kann man nur sehen, wenn ich mich sehen lassen will" antwortete es etwas geheimnisvoll.

geheimnisse interessieren mich natürlich brennend und deswegen zog ich mir einen stuhl heran und setzte mich zu ihm. es war ganz erstaunlich, was er mir erzählte, als er da so direkt vor meiner nase auf seinem blatt schaukelte. er hätte sie berühren können die nase, tat es aber nicht. nein, er schien einen heidenrespekt vor ihr zu haben. sie muss auf ihn wie eine riesig große kartoffel gewirkt haben. ich atmete ganz vorsichtig, weil ich den kleinen kerl ja nicht von seinen blatt blasen wollte oder quer vor den nasenlöchern hängen haben wollte.

ich schaute ihn mir etwas näher an. er war ganz braun gebrannt, hatte eine rotblaukarierte hose an, aus denen nackte füßchen hervorschauten. um den hals hatte es sich ein oranges halstuch gebunden und auf dem kopf sass ein kleiner grüner filzhut mit einer langen feder dran.

wenn er nicht gesehen werden wollte, wurde er ganz braun fast schon terakotta genau wie sein blumentopf, breitete die arme aus und stellte sich direkt an den blumentopfrand. ich hab`s gesehen..... er war weg. nichtmal ein klitzekleines stückchen war zu entdecken von ihm.....

als ich ihn nach seinem namen fragte, schaute er mich aus großen augen an...... "na blumentopfmännchen doch wohl" sagte er. aber das ist doch kein name, erwiderte ich. sieh mich zum beispiel an ich bin ein junge, ein mann, ein papa, ein mensch. aber damit mich jeder erkennt, habe ich mir einen namen zugelegt, manchmal auch zwei. ich heiße kamikaze oder fotograf....... ganz wie du willst. wir brauchen also unbedingt einen namen für dich......

Bärbel denk nach ! oder ihr geneigte leserschaft

Sonntag, 27.04.2008

zusammenfassung und der geschichte 5.teil



.in meiner späten kindheit und frühen jugend verfolgte ich mit enthusiasmus mehrere fernsehserien mit langfristigen handlungssträngen. das schönste waren immer wieder die zusammenfassungen des geschehens am anfang jeden neuen teiles, fand ich, weil man dann getrost ausschalten und sich wichtigeren dingen zuwenden konnte. wichtig war nur der letzte teil, weil danach nichts mehr mit einer vorherigen zusammenfassung kam.


auch wenn wir in unserer geschichte bis dato eher schleppend vorankommen und jedem interessierten leser das rückblättern zuzumuten ist, werde ich hier eine kurze zusammenfassung des bisherigen geschehens niederschreiben, wahrscheinlich, um jedem leser die möglichkiet zu geben, sich jetzt wieder den wirklich wichtigen dingen seines lebens zuwenden zu können.

ALSO: Bärbel die heldin unserer geschichte und meine gelegentliche mitbwohnerin in unserer gemischten fotografen teddybärinnen wg kam nach langer zeit der abwesenheit (aus liebeskummer, wie ich glaube aber nicht weiss) ausstaffiert mit wollsocken und t-shirt zurück zu mir. es gibt da eine wollsockenprinzessin, ganz eine liebe, und bärbel scheint sich ihr verwandt zu fühlen und sie nachzuahmen, war meine erste überlegung. aber nein, sagt bärbel, es gibt eine richtige geschichte wie und warum sie zu diesen wundervollen wollsocken kam. und diese geschichte ist die, deren anfang ich gerade zusammenfasse.

es begann alles mit einem traum einem schlimmen albtraum oder alptraum (jedem das seine) und einem vollmond, der ins schlafzimmer gepurzelt, unters bett gerollt und im mauseloch verschwunden war.... um die bedeutung dieses traumes zu erkunden, hatte sich bärbel in die fänge von dr. kauz begeben, einer kapzität auf dem gebiet der teddybärischen träume und der zwischen den niedlich felligen kuschelweichen teddyohren sitzenden ernsthaften probleme. und genau hier bei dr kauz haben wir die geschichte verlassen und über allerhand sonstige absonderlichkeiten geplaudert.

also bärbel mach weiter.....





so und jetzt haben wir uns verplaudert und können dann erst morgen weitermachen.....

Montag, 14.04.2008

kamikazefliege.....



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ja bärbel, das ist mein nick und das hat schon seinen grund. =)


kamikazefliege



Komm wir verbrennen uns die Finger, rennen uns die Köpfe ein
Laufen blindlings gegen Mauern und in offne Messer rein
lieber bluten wir zusammen,als ganz allein zu stehn
wer will nicht lieber aus Liebe,als gar nicht zu Grunde gehn

Kamikazefliege möcht ich sein
Für Kamikazefliegen ist noch der Himmel zu klein
Und ich weiß du läßt mich nicht allein
Darum sollst du mein Kamikazecopilot sein

Ich möchte alle Brücken sprengen, mit dir am seidnen Faden hängen
Mir die Augenbraun versengen an dir
Wir lassen alle Stricke reißen, laß dein Gewissen dich nicht beißen
Wenn dich Liebesbisse reizen hol sie dir von mir

Wir haben gesagt wir wolln riskieren uns im Feuer zu verliern
Lieber als nie was zu riskieren und uns dann doch zu verliern ohne Grund
Ich werd den Kompass wohl verschenken, werd das Rettungsboot versenken
Lieber als nur dran zu denken liebe ich mich an dir wund

Kamikazefliege möcht ich sein
Für Kamikazefliegen ist noch der Himmel zu klein
Und ich weiß du läßt mich nicht allein
Darum sollst du mein Kamikazecopilot sein

Lieber öfters mal nen Fuß in der Scheiße und den anderen im Leern
als immer wieder mit den Augen am Boden diesen Platz überqueren

Ich sage nicht "Hab keine Angst ich hab ein Seil es kann uns gar nichts passiern"
Ich sage nur "Nimm meine Hand", mir wird ganz flau und ich will´s trotzdem probiern
Die dünne Luft wird so schön heiß unter den Kleidern, jedes Mal wenn man fällt
Und wer weiß es kann ja sein, dass dieser Fallschirm uns auch diesmal noch hält

Kamikazefliege möchte ich sein
Für Kamikazefliegen ist noch der Himmel zu klein
Und ich weiß du läßt mich nicht allein
Darum sollst du mein Kamikazecopilot sein



das ist der text von j. holofernes song. der song zum nick sozusagen oder eher der nick zum song






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Sonntag, 13.04.2008

zwischenspiel (gehört nicht zur geschichte)

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"hallo bärbel, bevor du weitererzählst, hätte ich da mal ne frage, wenn du erlaubst natürlich nur." Bärbel schaut mich an und nickt mit ihren milchkaffeebraunen plüschohren "klar alter fotograf, was willste denn wissen?" grinst sie mich an. "naja, ich habe den großen schon lang nicht mehr gesehen an deiner seite, in deiner nähe.....? sollte ich da etwas wissen?" Bärbels blick wird verschlossen. "nichts solltest du wissen, das geht dich alles gar nichts an. ich hab ihm meine liebe entzogen, er ist so doof gewesen." "liebesentzug? wie geht das denn? du meinst, du hast ihn abgeliebt? geht das denn so schnell?" "mann hör auf fotograf. es ist wie es ist. nenn es wie du willst. ich werde ihm nie verzeihen."





Bärbel, verzeihen ist wichtig im leben. was hindert dich daran, dem großen zu verzeihen?
ich glaube, du selbst hinderst dich, ihm zu verzeihen. nicht der große ist in diesem fall das problem, sondern du, weil du denkst, du bist so getroffen, dass du niemals verzeihen kannst. hat er dich geschlagen oder gedemütigt? das wäre unverzeihbar. alles andere ist bullshit und kostet dich nur deine eigene energie.

Und hab nicht angst, dein gesicht zu verlieren. du bist stolz, ja, aber in diesem fall stehst du dir selbst im weg. verzeihen heißt nicht nachträglich gutzuheißen

was ist eigentlich so dramatisches passiert und welche rolle hast du dabei gespielt? denk drüber nach. und dann versuch das mal, aus der sicht des großen zu betrachten.

bärbel, verzeihen ist nicht schwäche. verzeihen ist stärke.

vergiß nicht so schnell, was er dir bedeutet hat und warum.

hier ein bild von ihm





nimm es zur hand, schau es an und versuche zu sagen "großer, ich bin bereit, dir zu verzeihen." klar wird dir das schwerfallen am anfang. aber wiederhole es einfach, bis du ein gefühl der vergebung verspürst.

ich weiß bärbel - ich bin ein klugscheißer und schwätzer. gut nacht, Bärbel.


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Donnerstag, 10.04.2008

Besuch beim Hirnklempner der Geschichte 4. Teil



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"Soso" Dr Kauz hatte seine Brille abgenommen, räkelte sich in seinem Sessel und betrachtete Bärbel interessiert wie einen auf eine Nadel gespießten Schmetterling unter dem Vergrößerungsglas. "Sie behaupten also, Frollein Bärbel, dass zwei Stimmen in ihrem Kopf waren. Eine dunkle tiefe und eine hohe kreischende? Sehr interessant, wirklich sehr interessant" Er lehnte sich zurück, schloss die Augen und nach wenigen Augenblicken drang ein Schnarchen an Bärbels Ohr.





Neugierig blickte sich Bärbel im Zimmer um. Sie war das erstemal bei einem Hirnklempner und er machte ihr ein wenig Angst. Das Zimmer war abgedunkelt und an den Wänden neben den übervollen Bücherregalen hingen zahlreiche Urkunden, Diplome und Auszeichnungen. Dr Kauz war eine Kapazität für Teddytraumdeutungen und es war gar nicht so einfach gewesen, den Termin bei ihm zu erhalten. Aber ihr Fall hatte ihn interessiert und er wollte ihr eine Stunde seiner wertvollen und teuren Zeit opfern. Die erste Viertelstunde war bereits vorbei und außer dem sonoren "SoSo" und dem ausdrucksstarken Schnarchen hatte sie noch nichts Eindrucksvolles von dem Doktor gehört......


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Mittwoch, 09.04.2008

neue perspektiven



Bärbel macht heute Pause. Sie hat keine Lust, die Geschichte weiterzuerzählen. Nur heute nicht. Die Lust ist nicht generell verloren. Also freuen wir uns auf die Fortsetzung der Geschichte......

Heute hat Bärbel andere Sorgen. Sie weiß nicht weiter. Alles nervt . Und natürlich hängt es wieder mal mit dem Großen zusammen (wirklich?) oder mit dem Schatten, der sie verfolgt oder anderen tollen Bärchen, die jetzt im Frühling um sie herumtollen. Sie weiß es nicht, sie dreht sich im Kreis und findet keine Lösung. Sie muss loslassen. Aber was? Was soll sie tun ?

Ich weiß es auch nicht, Bärbel. Ich bin nicht so gut in solchen Dingen. Ich kann dir keinen Ratschlag geben. Nur den vielleicht. Verändere einfach mal deine Perspektive. Wechsel den Blickwinkel. Manchmal hilft das ja, um die Roststellen auf dem Chrom zu entdecken. Hab den Mut, neue Wege zu gehen, aber denke daran: Wo du auch hingehst, du nimmst dich immer mit.





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Montag, 07.04.2008

aus der Traum TEIL 3





"Was wollt ihr eigentlich von mir? Wer seid ihr überhaupt?", begehrt Bärbel auf. "Ich habe euch doch nichts getan. Ich kenne euch nicht mal. Und was soll das sein - das große Geheimnis? Und warum ist der Mond nicht mehr da? Lieber, guter, alter Mond wo bist du? Ich brauche deinen hellen silbrigen Glanz. Bitte hilf mir."

"Er wird dich nicht hören, dein alberner Mond. Verkrochen hat er sich der alte wacklige Mann, erst unterm Bett und dann da oben am Himmel hinter den Wolken. Und helfen könnte er dir sowieso nicht." Die tiefe Stimme lacht "Aber jetzt, Schluss mit dem Geschwafel. Jetzt wird geredet! Jetzt ist es vorbei mit der Gemütlichkeit! Verrat es endlich - das große Geheimnis. Eis, noch mehr Eis und immer hier drauf auf die Füsse, bis sie redet."





Bärbel zittert. Eisesklälte kriecht von den Zehen über die Fußsohlen langsam aber unerbittlich die Waden hinauf. Fast spürt sie ihre Füße schon nicht mehr. Tränen kullern ihr übers Gesicht. "Aber was wollte ihr denn von mir?" ruft sie laut. "Lasst mich zufrieden. Ich kenne euch nicht und ich will euch nicht kennen." Die hohe Stimme in ihrem Kopf überschlägt sich fast "Was, du willst uns nicht kennen. Und warum quälst du uns dann? Jeden Tag trittst du uns. Und wir müssen Gewichte tragen, die fast zu schwer sind für uns. Und es ist immer so furchtbar kalt...."

Die beiden Stimmen fangen wieder an zu streiten "Was ist denn das überhaupt für ein Geheimnis, das große? Was wollen wir denn rauskriegen" kreischt die hohe Stimme. "Warum weiß ich nicht, was das für ein Geheimnis ist? Immer weiß ich nichts und du alles. Immer muss ich dir hinterher latschen. Immer wenn du nach rechts gehst, will ich nach links und kann es doch nicht. Immer wenn ich vornweg marschiere, überholst du mich. Immer bist du da, mein ganzes Leben schon. Immer sagst du, das geht nicht anders. Überhaupt das leidige gehen, laufen, schreiten, hopsen, rennen, springen und, und das Schlimmste von allem ist das Tanzen. Und immer ist mir kalt. Warum eigentlich?" "Siehst du meine Liebe, antwortet ruhig die tiefe Stimme, das ist es, das große Geheimnis - die Lösung all unserer Probleme. Das wollen wir wissen." sie räuspert sich und hebt an weiterzusprechen. Bärbel hält den Atem an und lauscht. RING RINGELING RINGEDINGELING rasselnd reißt der Wecker Bärbel aus dem Schlaf.....


Sonntag, 06.04.2008

....der Traum geht weiter TEIL 2



Plötzlich ertönt eine unheimliche Stimme. Sie dröhnt direkt in ihrem Kopf. Als ein grelles Licht aufflammt, kneift Bärbel die Augen zusammen. Sie will die Hände vor das Gesicht schlagen. Aber das geht nicht. Ihre Hände sind gefesselt. Doch das Licht blendet nicht. Denn ihre Augen sind mit einer Augenbinde verbunden. Die Binde riecht nach altem Socken. Zur ersten unheimlichen Stimme hat sich inzwischen eine zweite gesellt, viel höher als die erste. Sie streiten sich. "Ich rede. Ich bin viel tiefer als du. Ich bin die erste Stimme" "Na und, dafür kann ich besser singen und klinge überhaupt viel schöner als du" "Klingst du nicht!" "Kling ich doch. Doch ich tu`s" Die hohe Stimme fängt zu singen. So laut und falsch und hoch, dass Bärbel Angst um ihre Trommelfelle bekommt. "Nun hör schon auf" brummt beruhigend die erste Stimme. "Ich bin ja schon ruhig. Rede du." "Aber was soll ich denn sagen" fragt die hohe Stimme "Ich weiß doch nicht was..." Die erste Stimme schüttelt den Kopf. Das heißt Bärbel schüttelt ihn."Frag sie nach dem Geheimnis, dem großen Geheimnis. Und wenn sie es nicht verraten will, dann werden wir ihr wehtun. Wir stecken ihre Füße in den Sektkühler und kippen Eis drauf, ganz viel eiskaltes glitzerndes Eis" "Jawohl" zetert die hohe Stimme "Das werden wir tun. Ganz viel Eis, wenn du es nicht verrätst das große Geheimnis...."



......

Donnerstag, 03.04.2008

Bärbels Traum TEIL 1



Hallo Bärbel, und geht es dir wieder besser?


Bärbel grinst mich an. Ja geht mir besser und klar ich beginne heute mit der Geschichte. Dann rutscht mal alle ganz dicht ran und ich fange an. Sie räkelt sich in ihrem Stuhl zurecht, rückt ihre Brille zurecht (die sie gar nicht hat) und beginnt......



Silbern grinst der alte Mond zum Fenster hinein. Er schneidet in den letzen Regentropfen, die die Scheibe hinablaufen, Grimassen. Dann blickt er sich im Zimmer um. Ein paar milchkaffeebraune Ohren und ein weißbesohltes Füßchen schauen ihn unter der dicken Bettdecke hervor an. Der Mond muss lächeln. Wenn die nicht mal Bärbel gehören, denkt er und streichelt ganz sanft die weiße Bärentatze. Fast jede Nacht besucht er Bärbel. Nur wenn er neu ist nicht, weil er dann nicht da ist und wenn er voll ist, dann auch nicht, weil ein voller Mond könnte die kleine Teddy erschrecken und überhaupt passt er so groß und kugelrund gar nicht durchs Fenster. Wie immer macht er es sich bequem auf Bärbels Bettkante und summt leise ein Traumlied. Der Mond kann nämlich die schönen Träume fangen und setzt sie am liebsten den Kindern und teddys ins Ohr, damit sie hineinkriechen und ein Lächeln auf deren Gesichter zaubern. Doch heute lässt sich keiner anlocken von seinem Gesang. Nicht mal ein kleiner oder ein ganz kurzer, ein Sternschnuppentraum wie er sie nennt, zeigt sich heute. Stattdessen wabern dunkle Wolken unter Bärbels Bett hervor. Langsam verblasst der silberne Glanz des Mondes und er fröstelt. Bald ist er nur noch eine Ahnung, ein letzter Schimmer der in die dunklen Ecken des Zimmers vertrieben wird.






Ein leises Stöhnen ist zu hören. Es kommt unter der dicken Bettdecke hervor. Genau von dort wo Bärbel schläft. Unruhig wälzt sie sich von einer Seite zur anderen. Die Decke verrutscht und ihr Fuß schaut ganz hervor. Sie schaudert. Schnell zieht sie ihn zurück . Der Traum der letzten Tage greift mit langen dünnen Spinnenfingern nach ihr. Langsam kriecht eine eisige Kälte empor. Von ihren Füßen, die Beine hinauf ist sie schon an ihrem Rücken angelangt. Die Haut unter ihrem Fell zieht sich zusammen. Vom alten Mond ist jetzt nichts mehr zu sehen in ihrem Zimmer. Nicht der kleinste Schimmer zeigt sich. Nur noch Dunkelheit und Grabeskälte

Dienstag, 01.04.2008

Bärbel ist traurig.....








Bärbel sitzt einsam und verlassen auf einem steg und starrt ins wasser. der abziehende winter hat den letzten schnee geschickt, aber Bärbel achtet nicht darauf. nicht ein wort sagt sie.
wolltest du nicht die geschichte von den wollsocken erzählen, fragt der fotograf. Bärbel antwortet nicht. ihre augen ertrinken in tränen. sie dreht sich um und schaut dem fotografen lange in die augen. weißt du, fotograf, ich bin so traurig. aber Bärbel warum. was ist passiert?
Bärbel schluchzt. du kennst doch meinen besten freund, der manchmal auch mein einziger war. der mich nie verraten hat und immer da war. du hast uns nicht oft zusammen fotografiert. ich wollte das nicht und jetzt bin ich traurig darüber. das hier ist das letzte bild von uns. ein schnappschuss nur und kein gelungener....





mein herzallerliebster kleiner schwarzer hund. er ist gestorben. zwei tage nach dem foto war er tot. ja, er war schon alt und ja ich weiß, dass er ein schönes hundleben hatte und dass es besser für ihn war so, statt sich lange quälen zu müssen.
aber ich vermisse ihn so. wenn ich nachts aufwache und niemand atmet, da wo er lag oder tappst über den boden. wenn ich spazieren gehe und nicht auf ihn warten muss, weil er nicht mehr da ist. wenn ich esse und er nicht vor mir sitzt und mir jeden bissen in den mund zählt. wenn ich gehe und er schießt nicht unter dem tisch hervor, um mir nachzulaufen. wenn ich einkaufe und ihm kein futter mehr mitbringe. wenn es klingelt und er nicht mehr bellt. jeden tag vermisse ich ihn. und ich mache mir vorwürfe, nicht genug für ihn dagewesen zu sein, ihn nicht oft genug gestreichelt, ihn nicht gerettet zu haben. ich fühle ich alleingelassen, das erste mal seit ewigigkeiten allein. ich meine, so richtig allein.

ich habe ihn begraben mit meiner allerliebsten freundin zusammen. draußen im wald, wo er so gern war. meine freundin hat zwei stöcke zu einem kreuz gebunden. er liegt unter einem baum mit blick auf den see und das alte verlassene schloss und er kann die vögel hören und den frühling riechen.ich hoffe, es geht ihm gut, dort wo er jetzt ist ohne mich. er fehlt mir.





lass mich meine tränen trocknen. morgen oder übermorgen werde ich erzählen. jetzt möchte ich noch ein wenig hiersitzen und ins wasser schauen.






ja Bärbel. bleib sitzen. wir gehen leise, ganz leise. und dein hund der kleine schwarze kann froh sein, bei dir gelebt zu haben.

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Sonntag, 30.03.2008

Bärbel holt aus



weißt du fotograf, sagt Bärbel, ich weiß gar nicht, ob ich überhaupt lust habe, dir die geschichte von den wollsocken zu erzählen. es ist immerhin meine und sie ist spannend und wir haben noch gar nicht über die rechte gesprochen. vielleicht will hollywood einen film machen und ich, ich werde die hauptdarstellerin sein. juhu, ich werde eine star, jubelt Bärbel. na so schnell geht das aber nicht mit dem starwerden, brummt der fotograf. und überhaupt. wenn du niemandem die geschichte erzählen willst, dann wird sie auch niemand verfilmen wollen, weil sie niemand kennt. der fotograf grinst ob seiner schlauheit.

Bärbel überlegt. wahrscheinlich hast du sogar recht und außerdem brennt sie mir sowieso unter den krallen und irgendeinem muss ich sie einfach erzählen. warum also nicht dir.

ich mach es mir hier mal in der hängematte bequem. ja, du kannst mich ein wenig anstupsen. nur ganz sachte, dass ich ein wenig schaukele. so ist gut. und dann sei doch so lieb und hole die flasche mit dem honig und wo du gerade stehst, bring doch eine tasse von dem leckeren fliedertee mit. und bitte, zieh nicht so ein gesicht. DUUUU willst doch die geschichte hören.





Barbel räkelt sich noch ein wenig hin und her, schabt sich den rücken an der bärenhängematte und schaut mich erwartungsvoll an. ein wenig unsicher bin ich schon. wollte sie nicht erzählen....? dann grinst sie ganz plötzlich und zwinkert schelmisch mit dem rechten auge und sagt, "lieber grafi (fotograf anm.d.red.)gib fein acht, ich hab dir etwas mitgebracht. ich erzähl dir die geschichte, wie ich meine socken krichte....."

naja


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Samstag, 29.03.2008

Bärbel? Bärbel ?? Gott sei Dank......



....du bist wieder da. wo warst du? wie geht es dir? was ist passiert? warum hast du nicht angerufen? du hast doch ein handy? warum nicht eine winzig kleine sms? du weißt doch, dass ich mich sorge? denkst du denn gar nicht an mich? was geht denn in dir vor? ist es denn sooo schwer, sich zu melden? bedeute ich dir denn gar nichts?





OH MANN, ich höre mich ja an wie eine kombination aus meiner mutter und den anderen weiblichen teilen der familie. so wollte ich doch nie werden. sorry, liebe bärbel. es fällt mir halt schwer loszulassen.doch ja, ich habe das vertrauen. ich weiß, dass du nie einfach verschwinden wirst.

ok. lass es uns später bereden.

gut siehst du aus. klasse geradezu. brauch dich ja nicht zu fragen, wie es dir geht. ich seh es ja. und deine socken sind doch wohl einfach traumhaft. eine richtige sockenprinzessin eben. so soll es sein. erzählst du, wie du dazu gekommen bist. könnte ein buch werden? na dann lass es ein buch werden. ich freu mich und schreib alles auf und ja klar machen wir bilder.....

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Montag, 28.01.2008

Bärbel and friends



Bärbel sitzt mir gegenüber und sieht schon gar nicht mehr so blass aus wie letzte Woche. "Was ist mit deinen Träumen?" "Oh no yo, mal schauen. Keine Lust heute drüber zu reden. Will an schönere Sachen denken. Bin froh, dass die Monster schlafen. Darf man nur ganz vorsichtig auftreten, werden sonst wach....und schlafen ohne chemische Hilfe nicht wieder ein. Also nimm mich mal in deinen Arm, bin immerhin eine Kuschelbär und frag nicht so doofe Fragen." "Hmm, du bist heute aber wieder sehr direkt. Was macht denn eigentlich der Große? oder darf ich das auch nicht....? Ah, der muß kochen und putzen....und wir können schwätzen. Gut erzogen den Jungen. Na dann fang mal an. Du weißt doch mich interessiert alles. Warst ganz schön lang weg. Hast doch bestimmt ne Menge erlebt, oder?

Ja Freunde sind wichtig. Wo meine sind? Frag nicht so doofe Fragen, Bärbel. Geht dich gar nichts an.






Das da auf dem Bild sind deine? Sehen lustig aus. Aber warum sitzt du draußen vor der Tür und die drinnen?



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Freitag, 25.01.2008

Bärbel hat Fragen

Oh Mann, Bärbel - du bist wieder da? Find ich das Klasse. Ach, du wartest schon lange auf mich? Naja hatte halt viel zu tun mit privatem Sachen und so..... Kam auch kaum zum Fotografieren und der Große starrt mich auch nur vorwurfsvoll an, weil ich mich so selten mit ihm unterhalte. Hat er dir gesagt. Das seht ihr euch wohl? Ihr schlaft oft in der selben Höhle? Aha....

Erzähl mal, wie `s dir so ergangen ist. Naja wenn du keine Zeit hast dann eben später.

Träume? Nein, ich glaube nicht, dass du träumst, weil jemand an dich denkt. Da kriegst du eher einen Schluckauf. Ich glaube, dass dein Bärenherzchen sich freischwimmt beim Träumen. Ich glaube, dass deine Seele Gefühlsverwerfungen verarbeitet im Traum. Ich glaube, dass du im Traum deine Ängste bekämpfen kannst. Ich glaube, dass du träumst, um Probleme zu lösen und dir Fragen zu stellen, die du dir wach nie stellen könntest.

Ja, klar wie immer ich bin ein Schwätzer und Theoretiker. Aber, los komm machs dir bequem und erzähl mir deine Träume. Vielleicht finden wir ja Antworten.....






Ja. gleich hier. Ich mach noch schnell ein Bild und dann leg los.

Mittwoch, 09.01.2008

hey teddy cool

...bist du`s wirklich Großer? Mann siehst du cool aus? Läuft wohl gut derzeit? Ah ja hast Urlaub. Na dann kann ich das verstehen. Ein Urlaubsbär. Was macht die neue Höhle? Die Maurer- und Malerbären brauchen länger als geplant? Na das ist doch normal. Kannste dich auf die Bärenhaut legen, die faule....





Was macht unsere besser deine Bärbel? Warum willst du nicht darüber reden? Ob euer Schicksal mit meinem verknüpft ist? Was meinst du damit, Großer? Ja ich bin der Geschichtenerzähler, klar.... Du meinst ob ihr automatisch unglücklich sein müßt, wenn ich mich so fühle....? Interessant die Frage, Großer, sogar sehr interessant. Eigentlich wollte ich ja glücklich sein und in eurer Geschichte ein wenig mit dem Unglück und der Melancholie kokettieren. Ja, das Leben schreibt seine eigenen Geschichten. Ich werde drüber nachdenken, ob ich euch in den Sonnenuntergang reiten lassen will. "Warum wird beim Happyend im Film gewöhnlich abgeblend`" Hab ich aus einem alten Schlager die Textzeile. Warum ist das so. Weil, Großer mit dem ersten Kuss beginnt die Arbeit erst. Dann mußt du kämpfen um deine Bärbel und aufpassen, dass es nicht langweilig wird und spannend genug für die Geschichte.

Ja, Großer hoch und heilig ich verspreche es dir. Ich denke drüber nach.
Und bitte nimm die Sonnenbrille ab. Paßt gar nicht zu dir. Salzwasser in den Augen? Wie kommt das dorthin. Warst doch gar nicht am Meer..... Versteh ich jetzt nicht!

Montag, 31.12.2007

Tiere?



Worüber ich schon öfter mal intensiver, mal weniger intensiv nachgedacht habe, was sind Teddybären eigentlich? Sind Teddys Tiere? Weil Menschen sind sie ja defintiv nicht. Ds steht schon mal fest. Aber Tiere? Dazu schnattern sie mir zuviel die beiden, die ich kenne.





Und welche Tiere teilen sich schon ein Paar Wollsocken?
Im nächsten Jahr werden wir dieses Problem mal vertiefen. Ist ja auch nicht mehr lang hin. Guten Rutsch und einen angenehmen Start ins neue Jahr wünschen Bärbel und der Große und natürlich der Fotgraf, der Anfang des Jahres erstmal ein paar Tage Urlaub nimmt